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Aktion “Sauberes Weseke” von den Geocachern

(SR) Im März 2015 wurde in Weseke wieder die Landschaft geputzt. Aufgerufen zu dieser Aktion von den Geocachern hatte Stefan Richter. Es folgten ca. 50 Personen diesem Aufruf, darunter einige Anwohner von Weseke, einige Mitglieder vom Elferrat sowie ca. 40 Geocacher und Naturfreunde. Zusammen sammelten sie den Müll vom Festplatz bis zur Mühle ein. Es wurde extra ein früher Termin gewählt um nicht die Vögel bei der Brut zu stören.

Die Geocacher mit der weitesten Anreise sind aus Bottrop und Oberhausen hier angereist, um den Müll, den andere Leute achtlos weggeworfen haben, einzusammeln. Viele Geocacher nehmen auch auf Ihren Geocachetouren den Müll mit, den sie in der Natur finden. Wir wollen doch alle eine saubere Umwelt und lange was von unserer Natur haben.

Gruppenbild Aktion Sauberes Weseke April 2015
Gruppenbild Aktion Sauberes Weseke März 2015

Anmerkung zum Foto:
Einige fehlen auf dem Bild, da sie etwas später nachgekommen sind.

SponsorVielen Dank an den Sponsor für die Warnwesten.

 

 

 

 

FestplatzSchnell ging es in die Büsche und noch viel schneller füllten sich die zahlreichen Müllbeutel.

 

 

 

 

MühleKein schöner Anblick vor unserer schönen Bockwindmühle, insgesamt wurden auf dem Stück vom Festplatz bis zur Mühle und in einigen Teilen vom Dorf in ca. 1 ½ Stunde 190 KG Müll eingesammelt.

Ghaus

 

Nach der Aktion ging es noch in die Fahrzeughalle der Feuerwehr, hier gab es eine kleine Stärkung für die großen und kleinen Helfer. Es wurde Kaffee, Kuchen, Süßes und alkoholfreie Getränke gereicht. Alles in allem war es eine gute Aktion die unbedingt im nächsten Jahr wiederholt werden sollte.

Vielleicht kann man ja noch mehr Nachbarschaften, Vereine und Organisationen mit ins Boot holen.

Wir würden diese Aktion gerne wiederholen am ersten Samstag im März 2016.

Autor: Stephan Richter

“Ankommen in Deutschland” – Bericht eines Flüchtlings

Ankommen in Deutschland – zu diesem Thema hatte die Kolpingsfamilie Weseke zu einer Veranstaltung ins Pfarrheim Weseke eingeladen.

Gäste an diesem Abend waren Souleymane Tall und Uwe Esperester aus Stadtlohn.

Souleymane Tall kommt aus Guinea in Westafrika. Er musste seine Heimat verlassen, weil er dort gekämpft hatte. Nicht im Krieg, sondern bei Demonstrationen für mehr Demokratie und für bessere Perspektiven. Souleymane wohnt in Stadtlohn und fühlt sich dort wohl, weil er dort als Mensch akzeptiert wird. Aber angekommen ist er dort noch lange nicht.

Souleymane Tall berichtet in sehr gutem Deutsch von den Zuständen in seiner Heimat. „Es gibt dort keine richtige Demokratie. Sie kämpfen, um die Menschen in ethnische Gruppen zu spalten“, so Tall. So haben die Gegner weniger Macht. In seinem Land gibt es keine Schulen und auch keine Infrastruktur. „Für diese Dinge habe ich gekämpft“.

Gekämpft hat er nicht nur für sein Land, sondern auch für seine Frau und seine zweijährige Tochter, die er in Guinea zurück lassen musste. Seine Familie wurde verhaftet; um sie zu befreien, musste Tall ins Gefängnis. Er wurde geschlagen und gefoltert. Noch heute leidet er unter körperlichen und seelischen Folgen.

Geld hat er keines mehr. Im Gefängnis musste er Unterlagen unterschreiben, die er nicht lesen durfte. Danach war sein Guthaben auf seinem Bankkonto weg. Geld, welches er als selbstständiger Bekleidungskaufmann gespart und erwirtschaftet hatte.

Über Senegal kam er nach Europa, und über Dortmund nach Stadtlohn. Die deutsche Sprache hat Tall in Stadtlohn in mehreren Deutschkursen gelernt. Über diesen Weg hat er auch Uwe Esperester, den er liebevoll „Mister Uwe“ nennt, kennengelernt. Uwe Esperester ist Betreuer und mittlerweile auch sein Freund.

Souleymane Tall will in Deutschland seine Chance nutzen. Er will gern arbeiten und auch die Sprache weiter lernen. Zwar dürfe er schon arbeiten, aber die Arbeitgeber hätten sehr viel Papierkram zu erledigen, bevor sie einen Asylbewerber einstellen. Das schreckt ab. Doch Souleymane Tall gibt nicht auf. Er würde gerne studieren und weiter für sein Land und seine Familie kämpfen. Für bessere Bedingungen und bessere Perspektiven.

Autor: Kolpingsfamilie Weseke

Literarischer Abend bei Weberei Benning

Am Donnerstag, den 23. April 2015, waren wieder zahlreiche interessierte Leserinnen der Einladung der Kfd Weseke und des Büchereiteams zu einem literarischen Abend gefolgt. In den Räumen der Firma Weberei Benning in Weseke lauschten die Leserinnen gespannt der Vorstellung der ausgewählten Bücher und kosteten die vom Kfd-Team angebotenen Leckereien.

Autor: Büchereiteam Weseke

Weseker Unternehmer besichtigen Börger GmbH

Am Samstag, den 14.03., trafen sich gut 20 interessierte Mitglieder des Weseker-Unternehmer-Kreis zum Wintergang des WUK. In diesem Jahr hatte die Firma Börger GmbH den WUK zur Besichtigung eingeladen.

Nach einem kurzen Begrüßungstrunk im Alten Gasthaus Niehoff, wanderten die WUK-Mitglieder gut gelaunt und gut verpflegt mit einem Bollerwagen zum Benningsweg.

Die Geschäftsführer Alois Börger und Tochter Anne Börger-Olthoff, begrüßten die Vereinskolleginnen und -kollegen im beeindruckenden Eingangsbereich. Herr Börger umriß kurz die Firmengeschichte, die Produkte und die Entwicklung der internationalen Standorte. Danach teilte man die Gesellschaft zur Betriebsbesichtigung durch die Produktions-und Lagerhallen in 2 Gruppen auf, die sich erstaunlicherweise erst am Ende der Führung wieder begegneten.

Sowohl der Firmengründer als auch seine Tochter gaben sehr aufschlussreiche Einblicke in die betrieblichen Abläufe und zeigten den  Gästen mit ihrem bemerkenswerten Detailwissen über die einzelnen Abteilungen, dass ihr Unternehmen – inzwischen ein Konzern – ohne Zweifel ein Premiumhersteller ist.

Nachdem sich der Vorsitzende des WUK, Rolf Dierig, mit einer kleinen Aufmerksamkeit für die tolle Führung bei den beiden bedankt hatte, kehrte die Gesellschaft aufgrund des ungemütlichen Wetters direkt zurück zum Alten Gasthaus Niehoff.

Dort ließen es sich  die WUK-Mitglieder schmecken und verbrachten noch einige gesellige Stunden mit angeregten Gesprächen.

Vielen Dank an die Firma Börger GmbH, die Organisatoren und alle, die dabei waren !

Autor: WUK