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Sterbekasse Weseke: Jahreshauptversammlung / Informationen

Sterbekasse Weseke

Jahreshauptversammlung und Informationen zur Sterbekasse Weseke

Auszüge aus dem Protokoll der Mitgliederversammlung vom 25.04.201 6 im Alten Gasthaus Niehoff:

Die per Zeitungsanzeigen frist- und formgerecht einberufene Versammlung wird durch den ersten Vorsitzenden Alfons Schmaloer eröffnet. Nach dem Totengedenken ( zu verzeichnen waren 9 Sterbefälle) leitet er auf die Tagesordnung über.
Kassierer Poppenborg verliest das Protokoll der letztjährigen Versammlung. Er trägt sodann den Kassenbericht des Jahres 2015 vor.
Trotz der negativen Entwicklung bei den Kapitalanlagen konnte noch ein Überschuss erwirtschaftet werden. Nach seiner Einschätzung werden die Renditen unserer Geldanlagen in den kommenden Jahren noch weiter sinken.

Poppenborg erläutert dann die Mitgliederentwicklung des Jahres 2015. Die Zahl der zahlungspflichtigen Mitglieder sei leicht auf rd. 1.300 zurückgegangen. Hauptursache sei, dass die neugeborenen Mitgliederkinder dem Vorstand oft aus Unkenntnis nicht gemeldet würden. Gerade diese Meldung sei äußerst wichtig zur Senkung des Mitglieder-Durchschnittsalters und somit zum Fortbestand der Sterbekasse. Der Kassenprüfungsbericht wird von Gerhard Osterholt vorgetragen. Zusammen mit Josef Heming hat er die Kasse geprüft. Dem Kassierer wird eine einwandfreie Kassenführung attestiert. Auf Antrag wird dem Kassierer und dem Vorstand einstimmig, bei Stimmenthaltung der Betroffenen Entlastung erteilt.

Alle vier Jahre ist der Vorstand neu zu wählen. Wiederwahlen sind zulässig. Im Vorfeld haben der 1 . Vorsitzende Alfons Schmaloer und Beisitzer Theo Berns erklärt, dass sie für eine neue Wahlperiode in ihren bisherigen Ämtern nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Vorstandskollegen Poppenborg und Lensing würdigen die Verdienste der Beiden, die zum Wohle der Sterbekasse 45 Jahre (Schmaloer) bzw. 30 Jahre (Berns) ehren-amtliche Tätigkeit geleistet haben. Sie erhalten Präsente. Die Versammlungsteilnehmer danken durch lang anhaltenden Beifall.

Bei den anschließenden Vorstandswahlen werden einstimmig gewählt:

Karl-Heinz Poppenborg ( 1 . Vorsitzender)
Annegret Lensing (stellv. Vorsitzende und Schriftführerin)
Magdalene Heselhaus (Kassiererin)
Franz Josef Schmaloer und Alfons Schmaloer als Beisitzer
Kassenprüfer: Josef Heming, Gerhard Osterholt und Norbert Beckmann.

Weitere Infos:
Gegründet wurde die Sterbekasse Weseke im Jahre 1923. Damals schlossen sich Weseker Bürgerinnen und Bürger zu einer Vereinigung zusammen, um im Sterbefall eines Mitglieds solidarisch die Kosten einer angemessenen Bestattung zu tragen. Die Beerdigungskosten wurden zunächst bei jedem Sterbefall im Umlageverfahren von den Mitgliedern erbracht. Gesetzliche Änderungen führten dann 1968 dazu, dass die Umlage durch eine Beitragsfinanzierung ersetzt wurde. Die Sterbekasse ist heute ein auf Gegenseitigkeit beruhender Versicherungsverein und unterliegt der Versicherungs-aufsicht der Bezirksregierung Münster.
Alle 5 Jahre muss ein versicherungsmathematisches Gutachten erstellt werden.
Darin wird u.a. die Sterbegeldhöhe festgelegt, die für den Verein bindend ist.

Für einen Beitrag von monatlich 1,05 Euro bzw. vierteljährlich 3,15 Euro werden im Sterbefall zurzeit 880,00 Euro ausgezahlt. Kinder bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres sind beitragsfrei mitversichert. Das Besondere dabei ist, dass wir über unseren Vertragsbestatter bei einer Beisetzung auf dem Weseker Friedhof eine Bestattung für 880,00 Euro anbieten können. Das Höchsteintrittsalter liegt bei 40 Jahren.
Auch Nicht-Weseker können Mitglied werden. Ansprechpartner in sämtlichen Versicherungs-angelegenheiten ist der erste Vorsitzende Karl-Heinz Poppenborg, In der Meehe 38, 46325 Borken-Weseke (Tel. 02862/1 371 , E-Mail: kh@poppenborgweseke. de)

Autor: Karl-Heinz Poppenborg, Sterbekasse Weseke