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Zukünftige Schüler erkunden die Merian-Realschule

Zwischen „Merian Hills“ und Smartboards –
Zukünftige Fünftklässler erkunden die Merian-Realschule

In den ersten Stuhlreihen der Mensa saßen am 1. Juni sichtlich aufgeregt 81 Viertklässler und lauschten den Songs von Chor und Band. Ein gelungener Willkommensgruß, den die Musiklehrer Udo Hotten und Heike Kleine-Besten mit den jetzigen Fünftklässlern der Merian Realschule in Weseke eingeübt hatten.
Die Aufregung stieg allerdings noch weiter, als nach einer herzlichen Begrüßung durch die Schulleiterin Frau Hahne-Stiegelbauer, die Klassenlehrkräfte der drei neuen Fünferklassen nach vorne traten und die Namen derjenigen verlasen, die nach den Sommerferien neue Klassengemeinschaften bilden werden.
Frau Schneider und Herr Hochstrath nahmen daraufhin die 5a, Herr Krudewig die 5b und Herr Settner die 5c mit in ihre neuen Klassenräume. Nach einigen Team- und Kennenlernspielen ging es dann daran das neue Schulgebäude und Schulgelände zu erkunden. Einige der Schüler, die die Roncalli-Grundschule besuchten, kannten die Räumlichkeiten schon ein bisschen – aber für die meisten waren sie Neuland.
Durch die Flure wieder hinaus zur Skulptur vor dem Eingang, dann wieder durch das Forum zum Computerraum, hinaus auf den Schulhof und hin zum Klettergerüst „Spinne“ und den Merian-Hills – großen Findlingen, die das eigens für die Fünft- und Sechstklässler reservierte Spielgelände auf dem Schulhof markieren.
Die Kleingruppen gaben ihr Bestes um die Aufgaben der Rallye zu lösen. Die Eltern wurden in der Zwischenzeit in der Mensa nicht nur mit Kaffee und Kuchen, sondern auch mit den wichtigsten Informationen zum neuen Schuljahr versorgt.
Die Zeit verging schnell und ehe sich die Kinder versahen, ertönte auch schon der Schulgong, den sie nach den Sommerferien häufiger hören werden. Eine kurze Stärkung in den Klassenräumen und dann folgte in der Mensa eine trommlerische Darbietung der Gruppe „6th Beat“ aus dem AG-Bereich der Schule.
Während des Hinausgehens wurden die zukünftigen Fünftklässler von den jeweiligen Klassenpaten noch mit Plakatrollen beschenkt und mit Postkarten versorgt. Durch letztere wird jeder Schüler in den Ferien einen Gruß eines zukünftigen Klassenkameraden erhalten. Eine weitere Überraschung nach diesem an Überraschungen reichen Tag.

(M.Settner)

Abschied von P. Marek Dziedzic OMI

„Neuland betreten, dorthin gehen, wo der seelsorgliche Notstand am größten ist“, mit diesen Worten beschrieb Gastprediger P. Clemens Freisleben aus Salzgitter die innere Haltung mit der P. Marek Dziedzic OMI (Foto, Mitte), sich nun nach fünf Jahren Pfarreileitung in Weseke, Burlo und Borkenwirthe auf den Weg in die Mission nach Skandinavien macht. Dort übernimmt er auf Wunsch der Ordensleitung eine Aufgabe in der muttersprachlichen Gemeinde.

In einem bewegenden Festgottesdienst mit vielen Gästen aus Orden, Kirche und Gesellschaft verabschiedeten sich die Gemeindemitglieder am Pfingstsonntag von ihrem Seelsorger und ließen die bedeutenden Ereignisse seiner Dienstzeit in Borken noch einmal Revue passieren. „Wir haben mit ihnen gemeinsam viel in diesen fünf Jahren angepackt und erreicht“, würdigten Georg Dillhage (Foto, rechts) vom Verwaltungsausschuss und Heinrich Schäfersküpper (Foto, links) für den Pfarreirat die Arbeit des Ordenspriesters. Dazu zählten vor allem die zahlreichen Baumaßnahmen, die in den zurückliegenden Jahren erfolgreich umgesetzt werden konnten: Der Neubau der Weseker Trauerhalle, die Erweiterungen an den Kindergärten und der Aufbahrungshalle in Borkenwirthe, sowie die mehrphasige Renovierung der Pfarrkirche.

„Doch vor allem werden wir sie als lebensfrohen Seelsorger mit einem offenen Ohr für die Anliegen der Menschen vermissen“, resümierten die Pfarreivertreter das Wirken von P. Dziedzic. Für die Stadt Borken sprach der stellvertretende Bürgermeister Hubert Börger Dankworte und humorvolle Wünsche für die Zukunft aus: „Wir würden uns nicht wundern, sie eines Tages mit dem Bischofsstab in das Konklave einziehen zu sehen. Sie waren schließlich immer für eine gelungene Überraschung gut.“

Andrea Saward vom Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde dankte P. Marek für die ökumenische Zusammenarbeit, die sich oftmals gerade in den kleinen Dingen des Alltags gezeigt habe. So war es verständlich, dass P. Marek Dziedzic beim anschließenden Gemeindeempfang im Pfarrheim nicht nur viele Hände schütteln durfte, sondern auch so manches wehmütige Wort über seinen doch so frühen Abschied aus St. Ludgerus hören konnte.

Autor: Matthias Winter, Pastoralreferent St. Ludgerus Borken