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Kolping: Info-Tour zum RuheForst vor Coesfeld

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Es gibt auf der ganzen Welt kein Band
so stark wie das Band des Herzens.
Adolf Kolping

Kolping auf Info-Tour

Am Samstag, den 30.05.201 5 besuchte die Kolpingsfamilie Weseke mit 1 9 Personen den RuheForst vor den Toren Coesfelds. Die Försterin Frau Hertle führte uns bei einem Rundgang durch das Areal des Erbprinzen zu Salm-Horstmar mit Verwaltung auf Schloß Valar in Rosendahl. An markanten Punkten gab Sie uns Erklärungen zu dieser alternativen Ruhestätte.
Die gesamte Fläche von ca. 27 ha wurde 2007 der Organisation “RuheForst” bis 21 06 (noch 91 Jahre) zur Verfügung gestellt. In dieser Zeit darf auf dieser Fläche nur Waldpflege aber keine
Holzwirtschaft erfolgen. Der Kaufpreis für den Erwerb eines Urnengrabes wird zwischen der Organisation RuheForst und dem Erbprinzen Salm-Horstmar geteilt.

Auf einer jetzt ausgewiesenen Fläche von 4 ha sind alle Bäume markiert. Hier wird die Asche des Verstorbenen in einer
biologisch abbaubaren Urne beigesetzt. Unter einem Baum können bis zu 1 2 Urnen beigesetzt werden, entweder wird dieser Platz einzeln einmalig erworben oder man kauft einen ganzen Baum
für eine Familie oder eine Gemeinschaft. Der Platz kann schon zu Lebzeiten erworben werden und kann beim Tod mit einem Namensschild gekennzeichnet werden oder man bleibt anonym.

Die Pflege dieser Grabstelle entfällt total, denn Blumenschmuck, Kerzen usw. sind im Wald verboten. Seit 2007 und hauptsächlich in den letzten 3 Jahren sind dort schon 1500 Urnengräber entstanden von Menschen aus den Kreisen Coesfeld + Borken, aber auch aus der ganzen Welt.

In dieser Anlage gibt es keine Toiletten und keinen Stromanschluss. Unter den hohen z. Teil alten Bäumen herrscht eine angenehme Atmosphäre trotz des unangenehmen Themas “Tod”.

Der Tag endete mit einem Kaffeetrinken auf dem Heimweg, wo wir noch über dieses schwere Thema offen diskutierten.

Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Weseke

Mit besinnlichen Worten und Totengedenken eröffnete Franz Josef Kemper die Mitgliederversammlung.

Rückblick: Erika Heselhaus brachte die zahlreichen Aktionen des vergangenen Jahres wieder in Erinnerung. Gleichzeitig dankte sie den Mitgliedern für die gute Arbeit und die gute Teilnahme an den Veranstaltungen. Sie wertete dies als Zeichen, dass die Vorstandsarbeit gut verläuft.

Wahlen: Die Wahlen in diesem Jahr waren schnell erledigt.
Es standen die Kassiererin Monika Büscher und Schriftführerin Erika Heselhaus zur Wahl. Sie wurden einstimmig in ihrem Amt bestätigt.

Vorstand des Kolpings Weseke 2015
Vorstand des Kolpings Weseke 2015: v.l.n.r.: Bernhard Heisterkamp, Leni Dillhage, Monika Büscher, Franz-Josef Kemper, Hermann Langela und Erika Heselhaus

 

 

 

 

 

 

Kassenbericht: Monika Büscher trug den Kassenbericht 2014 vor. Dieser wurde von den Kassenprüfern Sophie Doedt und Gerd Streuer als richtig bestätigt. Danach erteilte die Versammlung dem Vorstand Entlastung.

Ausblick: Auf das neue Programm freut sich die Kolpingsfamilie. Am 22.02. geht es nach einem Frühstück mit einer geführten Wanderung durchs Burloer Venn. „Für uns Menschen und zu unserem Heil“ Das Leitbild der Pfarrgemeinde, gibt uns einen Abend mit PR Winter am 16.03. . Die Altkleidersammlung in Weseke und Burlo findet am 21.03. statt. Über die Erfahrung eines Flüchtlings geht es am 20.04. mit Frau Speth. Am 18.05. folgt ein Besuch im Ruheforst in Coesfeld. Mit einem Besuch der Mühle in Weseke am 13.06. mit anschließendem Grillen am Heimathaus endet das I. Halbjahr 2015. Zu den Veranstaltungen sind alle Interessenten herzlich eingeladen.

Autor: Kolping Weseke

Kolpingsfamilie Weseke unterstützt Flüchtlingsrat

Kolpingsfamilie Weseke unterstützt den Flüchtlingsrat mit einer Spende

Die Kolpingsfamilie Weseke hatte zu einer Bildungsveranstaltung zum Thema „Flüchtlinge – Asyl – Was weiß ich?“ eingeladen.

Marlene Speth, Vorsitzende des Flüchtlingsrates Borken e.V. berichtete über die anspruchsvollen Aufgaben, die ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeitern wahrgenommen werden.

„Wir versuchen, den Menschen, die hier ankommen, ein klein wenig zur Seite zu stehen“, so die Kernaussage. Geholfen wird bei Behördengängen bis hin zum Kampf gegen eine drohende Abschiebung. Aber auch bei den einfachen Dingen des täglichen Lebens ist Hilfe gefordert.

Die Hintergründe für die Einreise nach Deutschland, die fast ausschließlich illegal ist, sind vielfältig. Politische oder ethnische Verfolgung, oder aber auch die Hoffnung auf ein besseres Leben veranlassen zur Flucht. Der Großteil der Flüchtlinge kommt aktuell aus Syrien, aber auch aus den Balkanstaaten und Russischen Föderation.

kolping flüchtlingsrat
Am Ende eines interessanten Abends nahm Frau Speth eine Spende in Höhe von 250,00 € von Franz-Josef Kemper in Empfang. Das Geld ist ein Teil der Einnahmen aus der regelmäßig stattfindenden Altkleidersammlung.

Autor: Kolpingsfamilie Weseke